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Auf dieser Seite finden Sie Anregungen zu der Wirkungsweise von Darstellungen. Es geht um den Einfluss und die Bedeutung von Urbildern im modernen Alltag. Die Symbolsprache ist aus verschiedensten Gründen beachtenswert.

In Mimik und Gestik benutzen wir sie täglich. Selbst nachts, wenn man träumt, begegnet man ihr. Es ist die Sprache des Körpers, der Psyche und zugleich eine nonverbale Kommunikation, über die man sogar mit der Umgebung in ständigem Austausch steht.

Der Zauber der Kunst basiert ebenfalls auf dieser geheimnisvollen Wechselbeziehung der inneren und äußeren Welt. Die Vorstellung, dass Gestaltung einen rein dekorativen Zweck erfüllt, ist relativ neu und unterscheidet sich gravierend von dem Verständnis früher Kulturen. Diese Überlieferungen beinhalten vergessene Kenntnisse, gerade auch im Bereich gesundheitlicher Auswirkungen, die einer Beachtung wert sind.


Sicher sind Ihnen die vielen signalkräftigen Motive im Alltag schon aufgefallen. Sie werden gerne in der Werbung verwendet, weil sie das persönliche Empfinden ansprechen und unterschwellig das Verhalten beeinflussen. Dieser Effekt kann sehr gezielt eingesetzt werden. Faktoren, welche für die Gesundheit relevant sind, werden dabei im Allgemeinen jedoch wenig berücksichtigt. Das Thema zerfällt hier in Teilbereiche unterschiedlicher Fachrichtungen und fällt auch nicht in den Rahmen einer kunsttherapeutischen Tätigkeit.

So entwickelte sich eine Untersuchung dieser Phänomene in eigener Initiative.

Sie sind herzlich eingeladen, dem Geheimnis um die Symbolsprache mit auf die Spur zu gehen.

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Rechtlicher Hinweis zum Heilpraktikergesetz:

Hier gegebene Aussagen, über die Wirkungsweise von Gestaltung, zu überlieferten Techniken, so wie zum Thema Gesundheit allgemein, dienen der allgemeinen Bildung und sind freie Information. Es handelt sich daher nicht um Heilkunde. Für Diagnose und Behandlung ist ein Arzt zu konsultieren oder Rat von Angehörigen der Heilberufe einzuholen.

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Eva Maria Kiefer
Diplom Kunsttherapeutin
Yoga Lehrerin & Yoga Therapeutin (BYAT)



Biographische Hintergründe

Mein Weg ist durch verschiedene Faktoren geprägt. Von familiärer Seite, gehörten die Urgroßeltern zu den ersten Fotografen des Hegau. Auch die Großmutter war Fotografin, während meine Mutter als Moderatorin für Kunst und visuelle Kommunikation tätig war und Kunst als Lehrfach unterrichtete. So begleiteten mich Papier und Stifte von Klein auf. Auch das Fotolabor, Experimente mit Solarisation und allgemein das "Lichtbild" faszinierte mich schon in der Schulzeit.

Nach einem Volontariat in der Grafikabteilung der Firma, Neher, entschied ich mich jedoch dafür, mehr über den Einfluss von Darstellungen, im Bezug auf die Gesundheit, zu erfahren. So begann eine abenteuerliche Exkursion, die sich bis heute fortsetzt und sich in immer neuen Facetten zeigt.

Während des 4-jährigen Studiums der Kunsttherapie, lernte ich Möglichkeiten kennen, die verschiedene künstlerische Techniken bieten. Die Ausbildung basiert auf den anthroposophischen Richtlinien Rudolf Steiners.
Interesse an Mandalamalerei führte mich auch nach Asien und letztendlich auf eine 12-jährige Wanderschaft durch den Himalaya. Zunächst besuchte ich Mandalamaler, so wie das Tibetan Medical & Astro Institute in Kathmandu und Dharamsala. Traditionell werden hier auch entsprechende Landschaftsformationen als ein natürlich gewachsenes und begehbares Mandala betrachtet. Diesem Geheimnis auf die Spur zu gehen, war somit ein Ansporn zu verschiedensten Expeditionen. Sie führten zu Naturstudien und Experimenten mit Naturfarben, ...


... aber auch zu unterschiedlichsten Begegnungen. So entwickelte sich die Reise immer mehr zu einem Weg des Yoga, von Hatha Yoga, Zen Shiatsu und Aku Yoga, bis zum Sonnen Yoga. Die Bedeutung von Symbolik für die Gesundheit wurde mir während einer Yoga Therapie, nach Swami Satyananda Saraswati, bewusst. Sie erwies sich hilfreich, indem ich eine bevorstehende Operation vermeiden konnte und verdeutlichte, wie sogar der eigene Körper als Mandala betrachtet werden kann. Die durch ihn bekannte Technik, Yoga Nidra, der Yoga Schlaf, basiert auf einer Vorgehensweise, die auch im Aufbau eines Mandalas geometrisch beschrieben ist. Es handelt sich also um eine Art Landkarte, die gerade für Reisen ins Unterbewusstsein eine wertvolle Orientierungshilfe bietet und somit auch im Traumerleben den Bezug zur physischen Realität wahren kann.

Weitere Recherchen zeigten, dass Kenntnisse über solche Zusammenhänge aus überlieferten Darstellungen verschiedenster Kulturen schimmern. Gerade auch die Kunst der Kelten und Germanen formuliert Inhalte, die den indischen Veden sehr verwandt sind. Diese Beziehung, in Form einer gemeinsamen Sprachwurzel, war mir bereits durch Studien im Bereich der Indologie, an der Georg August Universität Göttingen, bekannt. Über die Auseinandersetzung mit überliefertem Bildmaterial eröffnete sich jedoch ein Zugang zur Symbolsprache, der traditionelle Motive, aber auch unseren heutigen Kunstbegriff und modernes Design, aus einer völlig anderen Perspektive beleuchtet.

Yoga Art verdeutlicht, dass Darstellungen durchaus Einfluss auf körperliche Funktionen haben können. Man geht davon aus, dass ein Motiv, welches man sich vor Augen führt, die eigene Haltung und das Verhalten beeinflusst, so wie auch biochemische Prozesse des Körpers steuert. Ausschlaggebend ist hier das "Licht", in welchem man die Dinge sieht, und die "Art" der Betrachtung. Es sind alte Erkenntnisse, die sich aber auch mit neusten Ergebnissen der Hirnforschung und Quantenphysik decken.

Das Bild das wir uns von Yoga oder auch der Kunsttherapie machen richtet sich oftmals nach Vorgaben die aus ganz anderen Quellen stammen. So wird Kunsttherapie häufig mit dem Ausmalen von Vorlagen verwechselt und Mandalas werden nicht mit Yoga in Verbindung gebracht. Der Begriff wird für Malbücher verwendet, auch wenn der Inhalt gar keine Meditationsmotive enthält. Abgesehen davon eröffnet nicht unbedingt der Malprozess den Zugang in ein Mandala, sondern das Herabsenken der Mentalfrequenz ... ein Phänomen, das sich auch beim Fernsehen einstellt ... Es herrscht ein allgemeines Bild vor, dass das Ausmalen von Vorlagen die mentalen Funktionen beeinflusst, aber bei Motiven, die auf dem Bildschirm erscheinen oder im Supermarkt mit angenehmer Musik unterschwellig einfließen, wird nicht damit gerechnet. … um nur einige Beispiele zu nennen.

Paradoxer Weise scheint gerade im Zeitalter der Medien die Wirkungsweise von Bildern eine Bildungslücke zu sein. Gleichzeitig gibt es wohl kaum ein Logo, das nicht auf Ursymbolik zurückgreift, aber wir haben vergessen, dass es sich dabei ursprünglich um ideologische Werkzeuge handelt, die tief mit der psychischen Physiologie verwurzelt sind.

Seit 1999 unterrichte ich Yoga in Deutschland. Die Übungen werden als Präventionsangebot geschätzt und von den Krankenkassen bezuschusst. Dies betrifft jedoch nicht den Bereich der Kunst.

Ziel der Publikationen ist es daher hier Anregungen zu bieten und auf die vergessenen Kenntnisse aufmerksam zu machen.